Otto-Plattform

Sponsored Display Ads (SDA)

Sponsored Display Ads sind das Branding-Werbeformat bei Otto Market: TKP-basierte Banner-Anzeigen mit Real-Time-Bidding, die Otto sowohl onsite als auch offsite in einem Publisher-Netzwerk (Handelsblatt, Zeit Online, Stern u.a.) ausspielt.

Für Otto-Händler sind Sponsored Display Ads (SDA) das Branding- und Awareness-Werbeformat im Otto-Marketplace: bezahlte Display-Banner, die Otto sowohl auf der eigenen Plattform als auch in einem kuratierten Publisher-Netzwerk außerhalb von otto.de ausspielt – auf Tausender-Kontakt-Preis-Basis (TKP).

Was sind Sponsored Display Ads bei Otto?

SDA sind dynamisch generierte Display-Anzeigen, die auf Basis des Produktkatalogs einer Marke oder eines Händlers ausgespielt werden.

Die Anzeigen enthalten Produktbild, Preis und Titel und verlinken auf die Produktdetailseite. Anders als SPA arbeitet SDA banner-/markenbasiert und nicht produktindividuell. SDA setzt damit auf andere Trichter-Ebenen – Reichweite, Wiedererkennbarkeit, Wiederansprache – statt ausschließlich auf direkte Conversions.

Wie funktioniert die Abrechnung von SDA?

SDA wird auf TKP-Basis (Cost per Mille / Tausenderkontaktpreis) über Real-Time-Bidding abgerechnet.

Für jede freie Werbefläche läuft ein Auktionsverfahren – Werbetreibende geben Gebote für 1.000 Einblendungen ab, das Höchstgebot wird ausgeliefert. Otto bietet zwei Bietstrategien:

  • Best Price: Der Algorithmus versucht, den günstigsten CPM zu erreichen. Sinnvoll bei breiten Reichweiten- Zielen.
  • Max Price: Otto bietet immer den maximal hinterlegten CPM. Sinnvoll, wenn bestimmte Premium-Platzierungen gezielt gewonnen werden sollen.

Zusätzlich steuerbar ist das Pacing: „asap" gibt das Budget so schnell wie möglich aus (potenziell vor Ende der Laufzeit), „even" verteilt es gleichmäßig über den Kampagnenzeitraum. Wichtig zu wissen: Wie bei SPA ist das Reaktivieren von Kampagnen nach Laufzeitende nicht möglich – Kopieren dagegen schon.

Wo werden SDA ausgespielt?

SDA werden onsite auf otto.de und offsite über ein kuratiertes Publisher-Netzwerk ausgespielt.

  • Onsite: auf Produktdetailseiten, Suchergebnisseiten und Produktlisten – Desktop, Mobile Web und App.
  • Offsite: in einem kuratierten Publisher-Netzwerk außerhalb von otto.de. Konkrete Publisher sind unter anderem Handelsblatt, Zeit Online, Stern, Bunte und wetter.com.

Verfügbare Display-Formate folgen dem IAB-Standard und umfassen Skyscraper, Medium Rectangle, Billboard, Halfpage Ad sowie verschiedene Mobile Ads.

Self Service oder Managed Service?

SDA gibt es in zwei Buchungsmodi: eigenständig im Self Service oder betreut über das Otto-Advertising-Team im Managed Service.

  • Self Service: Buchung direkt im Otto Partner Connect. Aktuell zunächst nur der Kampagnentyp „SDA – Schneller Abverkauf", weitere Kampagnentypen werden laut Otto stetig ergänzt.
  • Managed Service: Buchung über das Team von Otto Advertising mit drei Kampagnentypen entlang der gesamten Customer Journey: SDA Reach (Awareness), SDA Activation (Consideration) und SDA Conversion (Decision).

SDA-Kosten im Deckungsbeitrag berücksichtigen

Die profitkonsole importiert SDA-Ausgaben aus dem OPC-CSV und ordnet sie den betroffenen Marken zu – sodass auch Branding-Ausgaben sauber in die Marketplace-Profitabilität einfließen.

Tiefer in SPA, SDA und Werbekosten-Tracking? Otto Werbekosten 2026: SPA, SDA & Marketing-API erklärt →

Häufige Fragen

Wie werden Sponsored Display Ads bei Otto abgerechnet?+
SDA werden auf TKP-Basis (Tausenderkontaktpreis / CPM) über ein Real-Time-Bidding-Auktionsverfahren abgerechnet. Werbetreibende geben einen Gebots-TKP ab; das Höchstgebot gewinnt die Werbefläche und wird ausgespielt.
Wo werden SDA neben otto.de noch ausgespielt?+
SDA werden onsite auf otto.de (Produktdetail-, Suchergebnis- und Produktlistenseiten in Desktop, Mobile Web und App) sowie offsite in einem kuratierten Publisher-Netzwerk ausgespielt – zu den Publishern zählen unter anderem Handelsblatt, Zeit Online, Stern, Bunte und wetter.com.
Was bedeutet „Best Price“ vs. „Max Price“ bei SDA?+
Beides sind Bietstrategien für das Real-Time-Bidding. Best Price lässt den Algorithmus den günstigsten CPM erreichen; Max Price bietet immer den maximal hinterlegten CPM – sinnvoll, wenn bestimmte Premium-Platzierungen gezielt gewonnen werden sollen.
Was bedeutet „asap“ vs. „even“ Pacing bei SDA?+
Beide steuern die Budgetausspielung über die Kampagnenlaufzeit. „asap“ gibt das Budget so schnell wie möglich aus (potenziell vor Ende der Laufzeit), „even“ verteilt es gleichmäßig über den gesamten Kampagnenzeitraum.
Welche Display-Formate stehen bei SDA zur Verfügung?+
SDA unterstützen alle gängigen IAB-Display-Formate, darunter Skyscraper, Medium Rectangle, Billboard, Halfpage Ad sowie verschiedene Mobile-Ad-Formate für die Otto-App und mobile Webansichten.